Disconnect to Reconnect: 5 Digital Detox Tipps

16.10.2015


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Vor ein paar Wochen lud mich Gin Mare zu einem 'Digital Detox' Workshop ein. Der (Arbeits-) Alltag kann oftmals sehr stressig sein, weshalb es wichtig ist, sich öfter kleine Auszeiten zu gönnen, um neue Kraft zu sammeln, Projekte besser angehen zu können und den Körper zu schonen. Schließlich wissen wir alles, was bei konstanter Belastung passieren kann, oder? Heute will ich euch meine fünf besten Tipps zum Digital Detox verraten, an die ich mich aber auch immer wieder erinnern muss. Komischerweise ist man, jedenfalls geht es mir so, total darauf programmiert zu funktionieren. Wie wichtig Auszeiten für den Körper und besonders für den Kopf sind, vergisst man da schnell...

Time Limits

Eine ganz einfache Gleichung, die ich mittlerweile super drauf habe: schnelles, fokussierteres Arbeiten = schnelleres Erledigen von Aufgaben = mehr Zufriedenheit und Erholung. Dafür ist wichtig, dass man sich bestimmte und vor allem realistische (!) Ziele setzt. Anhand einer To-Do Liste kann man das ganz einfach visualisieren und hat mit jedem Häkchen ein kleines Erfolgserlebnis! Unterstützend kann man sich einen Timer stellen, um im Blick zu haben, wie viel Zeit man noch übrig hat oder auch um zu kontrollieren, ob man das nächste Mal vielleicht mehr Zeit einplanen sollte.

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Inhale - Exhale

Habt ihr schonmal Yoga ausprobiert? Ich vorher noch nie und auch wenn ich zugeben muss, dass die morgendlichen Übungen auf Ibiza mit direktem Meerblick und wunderbarem Meerblick wohl kaum zu überbieten sind und ich seit dem auch nicht nochmal beim Yoga war, möchte ich es unbedingt wieder ausprobieren. Ich bin leider sehr ungelenkig und glaube, dass es mit etwas besserer Beweglichkeit sicher mehr Spaß machen würde, aber das Ergebnis danach war auch schon nach ein paar simplen Übungen super!

Ich hatte direkt ein ganz anderes Körpergefühl, war tiefenentspannt und habe jeden Muskel meines Körpers gespürt, was ich aber echt genial finde. Obwohl die Übungen anstrengend waren (ganz normal beim ersten Mal), konnte ich währenddessen komplett abschalten, mich nur auf meinen Körper konzentrieren und war danach extrem entspannt.


Analogue Living

Das Smartphone ist mittlerweile fester Bestandteil des Lebens der meisten Menschen, logisch - es ist ja auch super praktisch! Allerdings tut es manchmal trotzdem gut auf alte Steps zurück zu greifen und das Handy einfach mal aus der Hand zu legen oder sogar zu Hause zu lassen. Zum Lebensmittel einkaufen lasse ich mein Handy zum Beispiel immer zu Hause: die Einkaufsliste kommt auf einen Zettel und für die Zeit habe ich eine Uhr. So kann ich mich viel besser konzentrieren und bewusster einkaufen!

Beim Essen ist es für mich besonders wichtig das Smartphone wegzulegen, so viel Ruhe sollte man sich nämlich wenigstens gönnen. Um mich zusätzlich zu kontrollieren, lege ich das Handy immer mit dem Display nach unten auf den Tisch oder schalte den Ton aus.

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Good Night, Sleep Tight

Eine Regel an die ich mich noch nicht so richtig halten kann: das Handy vor dem Schlafen gehen nicht unters Kopfkissen schieben, sondern mindestens zwei Armlängen entfernt auf den Schreibtisch legen. Hat zum einen den Vorteil, dass man Frühs besser rauskommt, weil man zuerst aufstehen muss, um den Wecker auszuschalten, zum anderen soll die Handystrahlung schlecht für den Körper sein und sogar Schlafstörungen hervorrufen...


Living

Der wohl wichtigste Tipp von allen: Leben. Und zwar offline, statt online. Man verpasst viele tolle Momente oder kann sie gar nicht richtig wahrnehmen, weil man viel zu stark in der digitalen Welt festhängt. Ich habe mir vorgenommen, wieder ein bisschen mehr zu genießen. Ich tanze auf Konzerten, anstatt die ganze Zeit mit dem Handy zu filmen. Mal ehrlich - das hört man sich doch sowieso nie wieder an, weil die Qualität kompletter Müll ist. Ich schaue mir den Sonnenuntergang so lange an, bis er seinen schönsten Augenblick erreicht hat, erfreue mich daran und mache erst dann ein Foto davon, was aber nie auch nur annähernd an das Original heran kommt. Ich versuche die kleinen Momente wieder mehr zu schätzen und zu sammeln, in Gedanken, nicht auf dem Smartphone. Macht ihr mit?

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Kommentare:

  1. Wow tolle Fotos, du bist so fotogen :))
    liebe Grüße Nathalie <3
    http://passionineverything.blogspot.co.at

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  2. Schön geschrieben, ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen! Im Zuge dessen könnte dich vielleicht der Productivity Planner interessieren, den Alex Ikonn bald herausbringt - eine offline-Alternative zu Apps mit To-Do-Listen :)

    Alles Liebe,
    Dolce Petite

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  3. Beautiful photos :)
    BLOG M&MFASHIONBITES : http://mmfashionbites.blogspot.gr/
    Maria V.

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  4. Toller Beitrag !! Was mir am schwersten fällt ist etwas zügig zu beenden.
    Liebe Grüße Jule
    Ach und die Bilder sind auch wirklich ein Traum. Die Sonne <3

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