Outfit: Koernerpark

17.08.2017 2 comments


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Wenn ich mich mit anderen Menschen über die Stadt, in der ich lebe, unterhalte, bekomme ich oft zu hören, dass Berlin ja eigentlich nicht so schön sei. Dreckig. Und insgesamt sowieso viel zu groß. So ohne richtiges Zentrum. Zumindest letzteres stimmt, aber irgendwie ist genau das etwas, was ich an Berlin so liebe. Ich mag, dass jede Ecke ihren eigenen Charme hat; dass jeder Kiez eben ein bisschen anders ist. Ich liebe, dass Berlin so groß ist, dass ich selbst nach knapp drei Jahren in meiner unmittelbaren Nachbarschaft immer noch neue Lieblingsorte entdecke. 

Den Körnerpark habe ich im vergangenen Jahr das erste Mal besucht. Seitdem war ich nur zweimal dort und als ich letztens daran vorbeilief, fragte ich mich wieso. Denn eigentlich ist dieser Park viel zu nah und viel zu schön um so selten dort zu sein. Gerade jetzt im Sommer, wo alles blüht und die Wände rund um das Zitronencafé mit grünen Blätterranken bewachsen sind, ist der Körnerpark eine der schönsten Ecken in Neukölln...

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About Week #32

14.08.2017 1 comment

*in cooperation with Jägermeister - thank you! 

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A Festival Summer

Wenn mir Anfang des Jahres jemand erzählt hätte, dass ich während der Sommermonate öfter in einem Zelt, als in meinem eigenen Bett schlafen werde, hätte ich das sicher für interessant aber dann doch unwahrscheinlich gehalten. Aber die besten Dinge passieren ja meist ungeplant und so entwickelten sich die letzten Monate ganz spontan zu einem wahren Festivalsommer! Und darüber bin ich mehr als happy, denn die besten Erinnerungen sammelt man erfahrungsgemäß zwischen guter Musik, tollen Menschen und dem ein oder anderen Dosenbier!

Nun bin ich schon fast ein bisschen wehmütig, dass sich die Festival Saison so langsam dem Ende neigt, aber umso glücklicher noch das SonneMondSterne Festival mitgenommen zu haben, denn das war vor sechs Jahren mein allererstes Festivals. 

Der Jägermeister Platzhirsch

Dank Jägermeister feierten wir dieses Jahr ein Wiedersehen und spätestens nach dem ersten Tag wusste ich wieder, warum ich das Festival damals so gern mochte. Auch wenn sich mein Musikgeschmack mittlerweile etwas gewandelt hat, habe ich jeden einzelnen sanften Klang und jeden etwas heftigeren Beat genossen. Die Atmosphäre am Saalburg Beach war auch diesmal, trotz Regenwetter, wahnsinnig schön und dank des Jägermeister Platzhirsches sind wir auch größtenteils trocken geblieben und hatten von dort aus sogar einen tollen Blick auf tanzende Menschen vor der Stage!

Wer dem knapp zwanzig Meter hohen Holzhirsch auch noch einen Besuch abstatten will, muss unbedingt beim Highfield kommendes Wochenende vorbei schauen! Bei jedem Röhren gibt es übrigens eine Runde Jägi Shots for free - das würde ich mir nicht entgehen lassen... 

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What's next?

Das vorerst wahrscheinlich letzte Festival für dieses Jahr steht auf dem Plan - das Highfield! Ich hatte bis vor ein paar Tagen gar nicht auf dem Schirm wie großartig das Line-Up tatsächlich ist, so dass ich es spontan noch in meine Wochenendplanung aufgenommen habe. Wen von euch sehe ich dort? Bis dahin genieße ich die paar wenigen Sonnenstrahlen, die Berlin uns bietet und arbeite an ein paar neuen Beiträgen und Projekten. Gibt es etwas worüber ihr gerne mehr lesen/sehen würdet? Lasst es mich wissen!

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Happy Monday! ♡

#meetmerano with Jake*s

10.08.2017 5 comments

*in cooperation with Jake*s & Meraner Land - thank you! 

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Ciao Merano - Es gibt Orte, an denen die Zeit irgendwie still zu stehen scheint. Orte, weit weg vom Alltag, die zum Genießen, Verweilen und Entspannen einladen. Meran ist genau so ein Ort. Eine Stadt zum Entschleunigen, die Seele baumeln lassen und in fast schon unwirklich schönen Momenten zu versinken. Zusammen mit Jake*s hatte ich vor ein paar Wochen die Möglichkeit, dieses wundervolle Fleckchen Erde zu entdecken und dort für das junge Label an einem Influencer Lookbook mitzuarbeiten.

Die Schönheit des Meraner Landes lässt sich ehrlich gesagt schwer in Worte fassen. Schon während der Anreise fand ich mich irgendwo zwischen Müdigkeit und absoluter Faszination wieder, als wir durch die Berge fuhren. Die Wolken hingen wie Watte zwischen den Bergspitzen und obwohl das Wetter nicht ganz mitspielte, kam direkt Freude und ein Gefühl von Begeisterung auf.

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Nachdem wir im Hotel Therme Meran eingecheckt hatten, ließen wir den Anreisetag bei ein paar Gläsern Wein und einem leckeren Dinner im Miramonti Boutique Hotel ausklingen. In Meran befinden sich neben verschiedenen liebevoll eingerichteten kleineren Hotels, wie zum Beispiel dem Ottmanngut, auch einige moderne Designhotels. Das Miramonti Boutique Hotel liegt etwas oberhalb der Stadt und bietet so neben stilvoll eingerichteten Zimmern, einen wundervollen Blick ins Tal!

Da ich mein Shooting erst am vorletzten Tag hatte, konnte ich die ersten Tage komplett dazu nutzen in die Schönheit des Meraner Landes einzutauchen. Nach ein paar entspannten Stunden auf dem Sky Spa des Hotels Therme Merano, sind wir am ersten Tag durch die wunderschönen Gärten von Schloss Trauttmansdorff spaziert, bevor es Abends zum Dinner ins Restaurant Kallmünz ging.

Obwohl in Meran eigentlich jedes Gericht ein absoluter Genuss war, fand ich mein kulinarisches Highlight bei unserer Wanderung durch die Berge Südtirols auf der Gompm Alm. Nach diversen Antipasti, Trüffelnudeln und einem anschließenden Powernap in der Hängematte mit Blick auf die Berge wurde das Ganze noch von einer Nachspeisen-Variation und dem wohl weltbesten Kaiserschmarrn getoppt! 

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wearing Jake*s Collection Cold-Shoulder BlouseJake*s Collection Pants (similar) / Zara Kitten Heels

Das Shooting an den Aussichtspunkten am Timmelsjoch - einem in rund 2500 Metern Höhe gelegenen Grenzpass - war auf jeden Fall eins der Highlights des Trips nach Südtirol. Als wir die engen Serpentinen hinauf fuhren, bot sich uns ein atemberaubender Blick ins Tal, der nicht zuletzt von einem leicht mulmigen Gefühl begleitet wurde, denn die Straßen waren steiler als gedacht, weshalb ich nur eine kurze Sekunde einen Blick nach unten warf.

Oben angekommen, standen wir dann zwischen den Wolken, umringt von Kühen und mit leichter Gänsehaut auf den Armen, denn auf der Spitze des Berges waren es ganze zwanzig Grad kühler als unten im Tal. Die Location war wirklich wahnsinnig beeindruckend, ich hätte noch ewig dort bleiben und die Stimmung genießen können. Nach einem kurzen Schauer mit darauf folgendem Sonnenschein bildete sich zum Schluss sogar noch ein Regenbogen im Tal - ein Anblick der irgendwie fast ein bisschen zu perfekt war und definitiv das Schönste was ich seit langem gesehen hatte! 


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wearing Jake*s Collection Belted BlouseJake*s Collection Pants (similar)

pictures by Muriel Liebmann // check out the Jake*s magazine for more


Geshootet haben wir zwei verschiedene Jake*s Collection Looks. Die Cold-Shoulder Bluse mit Vichy-Karo Print gehört definitiv zu meinen Lieblingsteilen der Kollektion, da sie nicht nur mein aktuelles Lieblingsmuster aufgreift, sondern dank des raffinierten Schnitts und der schönen Details vielfältig gestylt werden kann. Für einen eleganten, aber gleichzeitig legeren Look trage ich die Karo-Bluse mit einer gerade geschnittenen Stoffhose und passenden Kitten Heels. Ich bin gespannt wie ihr den Look findet! 

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Ein großes Danke für eine wundervolle Zeit und viel Liebe gehen an das großartige Team ♡

About Week #30

02.08.2017 4 comments


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About The Last 

Die letzten Wochen sind wie im Flug vergangen und jetzt wo ich wieder an meinem gewohnten Arbeitsplatz in der Küche sitze, merke ich, wie viel ich in den letzten Monaten tatsächlich erlebt habe und was alles passiert ist. Ich habe mich dabei bewusst etwas von der Onlinewelt distanziert, den Fokus auf die wichtigen Dinge und auf mich selbst gelegt und konnte so auch mal zulassen den Moment zu genießen und nicht alles nur für mein Onlineleben zu dokumentieren. 

Zum Sommerbeginn hatte ich das Gefühl, der Blog sei eingeschlafen - immer ähnliche Inhalte und die gleichen Bildmotive mit minimaler Variation. Fehlende Inspiration, zu wenig Möglichkeiten für Veränderung. Sowas nimmt einem den Antrieb, die Lust und die Motivation. 

Auch wenn ich das liebe, was ich tue, habe ich angefangen die Offline-Zeit immer mehr zu genießen, meine Arbeit hinten an zu stellen und sie weniger als Chance, sondern mehr als Belastung zu sehen, was mich immer öfter zu der Frage führte, ob das hier noch der richtige Platz für mich ist. Vielleicht ist das aber auch einfach nur dieses ominöse Sommerloch, von dem auch viele Andere in Gesprächen erzählen? Diese Zeit in der das "echte Leben" einfach schöner ist, als die Zeit die man online verbringt...

Ich habe versucht eben dieses Loch mit echten Momenten, Erlebnissen und Gefühlen zu füllen und finde, das ist mir gut gelungen. Viele davon hätte ich vielleicht verpasst, wenn ich mir nicht die Zeit gegeben hätte, sie offline zu genießen und wirklich zu erleben. Ich habe mir den Druck genommen, immer präsent zu sein, habe einfach mal geschwiegen, wenn ich nichts zu sagen hatte und mir dabei selbst Raum für neue Ideen gegeben. Nun freue ich mich, meine gesammelten Erlebnisse mit euch zu teilen und euch zu meinen Erinnerungen mitzunehmen und hoffe, ihr genießt euren Sommer ebenso, wie ich es tue! 

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Open minds & open hearts...

... sind etwas, das ich auf Festivals immer sehr genieße. Ich liebe die Stimmung, die Offenheit der Leute und die Toleranz die während dieser Tage die Atmosphäre füllt. Dass das aber nicht selbstverständlich ist, musste ich leider letztes Wochenende feststellen. Rückblickend war auch das eine besondere Festivalerfahrung, leider im negativen Sinne, aber sowas gehört wohl auch dazu. Ich habe schon lange nicht mehr so eine schlechte Erfahrung im Umgang miteinander, nicht nur von Seitens der Besucher, sondern auch der Veranstalter selbst, machen müssen - wirklich schade, denn die Location direkt am See, die Acts und auch die Organisation an sich, hatten echt Potential das Wochenende zu einer positiven Erinnerung zu machen. Leider waren die negativen Eindrücke so arg, dass wir sogar früher als geplant abgereist sind.

What's next?

Home sweet home & family time! Ich habe Familienbesuch in Berlin, werde also noch ein paar Offline-Tage genießen und am Wochenende sogar kurz in die Heimat fahren, bevor es in Berlin mit Arbeit weiter geht. Ansonsten plane ich gerade ein paar anstehende Trips auf die ich mich schon jetzt sehr freue, auch wenn noch nicht alles fertig gebucht ist. Wo geht es für euch als nächstes hin?

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Welcome To La Gacilly

26.07.2017 5 comments

*in cooperation with Yves Rocher - thank you!

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Verrückt wie schnell die Zeit vergeht - meine Reise in die Bretagne zusammen mit Yves Rocher ist nun schon etwas mehr als drei Wochen her. Es wird also endlich Zeit für einen kleinen Reisebericht, denn die Zeit in La Gacilly war definitiv eine von der es zu erzählen lohnt. Die Tage in Frankreich gingen viel zu schnell um, aber das ist ja bekanntlich ein Zeichen dafür, dass es einfach viel zu schön war.

Auf den Spuren von Yves Rocher...

Der Ort La Gacilly ist der Ursprung der Marke und hat für sie daher eine ganz besondere Bedeutung. Wie ihr wisst, arbeite ich schon länger sehr gerne mit Yves Rocher zusammen, weshalb es für mich umso spannender war, einen Blick auf die Produktion, die Herkunft der Markenphilosophie und die Geschichte von Yves Rocher werfen zu können. 

Das Eco-Hotel: La grée des landes 

Bereits bei unserer Ankunft in dem kleinen Dorf machte sich eine ganz bestimmte Atmosphäre bemerkbar: beruhigend und entschleunigend. Untergebracht waren wir im Eco-Hotel La grée des landes, das etwas außerhalb von La Gacilly gelegen und von grünen Wäldern und weiten Feldern umgeben ist. Aber nicht nur durch die Lage selbst ist das Hotel mit der Natur verbunden, viel mehr - es ist quasi eins mit der Natur, da die Architektur der Landschaft angepasst und in diese integriert wurde. Das Hotel gehört zur Marke Yves Rocher und vertritt daher auch die selbe Philosophie.

Um uns passend einzustimmen, wurde wir direkt mit einem leckeren Lunch empfangen. Das hoteleigene Restaurant ist nicht nur für die guten Gerichte bekannt, sondern vor allem für die regionale Herkunft der Produkte. Große Teile der verwendeten Zutaten werden im Garten, direkt hinter dem Hotel angebaut und je nach Saison in die Karte integriert.

Den restlichen Tag haben wir mit einer wohltuenden Massage und ein paar entspannenden Stunden im wunderschönen Spa-Bereich ausklingen lassen. Vom Pool aus hatte man einen perfekten Blick über die umliegenden Felder!

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La Gacilly

Am nächsten Tag hatten wir einige Punkte auf dem Programm, um die Marke noch besser kennen lernen zu können. Zuerst hatten wir die Möglichkeit das Geburtshaus von Yves Rocher zu besichtigen, das sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Das alte Wohnhaus ist trotzdem wie ein kleines Museum gestaltet. Durch die vielen Details und Erinnerungen aus den Anfängen der Marke, wird man kurz in eine frühere Zeit versetzt. Neben den allerersten Produkten findet man dort auch Aufzeichnungen und alte Briefe von Kunden mit Feedback - in der heutigen Zeit schwer vorstellbar, dass sich die Kunden so viel Mühe machten, um ihre Verbesserungsvorschläge einzubringen, oder? 

Der Botanische Garten

Danach fuhren wir zum Botanischen Garten, wo wir durch die verschiedenen bepflanzten Beete spazierten und die unterschiedlichen Pflanzen kennenlernten, die in den fertigen Produkten enthalten sind. Hier werden die Gewächse nämlich nicht nur angepflanzt, sondern auch erforscht, um sie später in die Formeln der Pflanzen-Kosmetik integrieren zu können.

Die Blumenfelder von Yves Rocher

Die umliegenden Blumenfelder von La Gacilly waren ein ganz besonderes Highlight. Neben Kornblumen und Ringelblumen wird hier unter anderem Kamille regional angebaut, die den kompletten Bedarf für die Produktion abdeckt. Nachdem wir das Kamillenfeld für ein paar schöne Fotos genutzt hatten - wer kann es uns bei so einer tollen Location verübeln - durften wir uns noch das Herbarium anschauen, wo gerade frische Kamille getrocknet und verarbeitet wurde. Der Duft durchströmte den kompletten Raum, ihr könnt euch nicht vorstellen wie gut das roch! 


Die Reise nach La Gacilly war wirklich eine ganz besondere Erfahrung, die mich noch enger mit der Marke selbst verbunden hat. Es war super interessant, einen Blick in das Herz des Unternehmens zu werfen und so die Firmenphilosophie noch besser verstehen zu können. Ich hatte eine tolle Zeit in der Bretagne, habe mich selten so im Einklang mit der Natur befunden und werde mich auf jeden Fall noch lange an diese Reise erinnern - vielen lieben Dank dafür!


pictures by Marina Scholze